Herzlich Willkommen

Gemeinsam statt Einsam - Generationenprojekt für genossenschaftliches Lernen und Wohnen.

An der Schulhausstrasse 12 entsteht ein Neubau mit Wohnraum für Menschen, die Teil einer generationenübergreifenden Gemeinschaft sein möchten. Die kleinen, barrierefreien Wohnungen und Zimmer sind bewusst kompakt gehalten — der private Wohnraum beschränkt sich auf das Wesentliche. Was dafür gewonnen wird, ist Gemeinschaft: Garten, Werkstatt, Ateliers und Gemeinschaftsräume stehen allen Bewohnenden zur Verfügung — auch in den Schulferien, wenn die Räume sonst leer stehen würden.

Darin steckt ein konkreter Nachhaltigkeitsgedanke: Schulräume sind in der Schweiz während eines grossen Teils des Jahres ungenutzt — abends, am Wochenende, in den Ferien. Der Lebenslernort kehrt dieses Muster um: Räume werden ganzjährig, generationenübergreifend und sinnvoll genutzt. Weniger privater Flächenverbrauch, mehr geteilte Lebensqualität.

Das Wohnkonzept

Unterschiedlich grosse Mietwohneinheiten stehen Genossenschaftsmitgliedern ab 2028 zur Verfügung, welche..

..alleine oder in Partnerschaft leben

..der Volkskrankheit "Einsamkeit" vorbeugen wollen

..eine kleine barrierefreie Wohnung oder ein Zimmer wünschen

..gerne um Kinder und Jugendliche sind

..nach lebenslangem Lernen streben

..Nachhaltigkeit bewusster leben wollen

..Ihre wertvolle Lebenserfahrung an die junge Generation weitergeben möchten

..Teil der Gemeinschaft Lebenslernort sein wollen.

Die Bewohner verwalten sich selbst und führen ihren eigenen oder gemeinsamen Haushalt. Private Rückzugsorte sind genauso wichtig wie Gemeinschaftsräume, Garten, Werkstatt und Mittagstisch, die allen zur Verfügung stehen.

Die Belegungskriterien werden in einem Vermietungsreglement der Genossenschaft geregelt.

Im Grundsatz vermietet und verwaltet die Genossenschaft alle Wohnungs-, Schul- und Gemeinschaftsräume.

 

Soziale Teilhabe, Austausch und Aktivität

Der Lebenslernort eignet sich hervorragend als sogenannter «Dritter Ort» in der nachberuflichen Zeit. Hier wird bewusst das Zusammenleben und -lernen von Menschen jeden Alters gefördert. Das schafft eine natürliche Umgebung für Austausch, gegenseitige Unterstützung und soziale Teilhabe – insbesondere die Möglichkeit der Begegnung mit Schülerinnen und Schülern.

Ob in der Werkstatt, im Garten oder in der Küche – der Lebenslernort bietet viele Gelegenheiten, sich aktiv einzubringen, Neues zu lernen oder Wissen weiterzugeben. Das ist ideal für alleinstehende Menschen oder Paare in der nachberuflichen Phase, die sich engagieren oder weiterentwickeln wollen.

Hier wird viel Wert auf Selbstbestimmung, Achtsamkeit und gegenseitigen Respekt geachtet. Wer Sinn, Orientierung und Engagement sucht, ist bei uns herzlich willkommen!

Ein Treffpunkt für Hausen am Albis

Der Lebenslernort schafft niederschwellige Möglichkeiten für Begegnung, Gespräche und Gemeinschaft - auch für Menschen aus dem Dorf.

Die Gemeinschaftsräume stehen ebenso Institutionen und Vereinen zur Verfügung, beispielsweise für regelmässiger Kaffeeklatsch, Referate, Lesezirkel, Konzerte, offene Werkstatt etc.

"Von 2017-2022 hat sich in der Altersgruppe der 15-34-Jährigen der Anteil der Menschen, die sich einsam fühlen, fast verdoppelt auf 8.2%, bei über 50-Jährigen sind es ca. 5%. Chronische Einsamkeit erhöht das Risiko für verschiedene psychische und körperliche Krankheiten. Generationenübergreifende Projekte wie der Lebenslernort leisten mit der Förderung sozialer Beziehungen und gegenseitiger Wertschätzung zwischen verschiedenen Altersgruppen einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und zum sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft."

- Dr. med. Eva Kaul, FMH Innere Medizin Ausbildungsleiterin am Institut für Integrative Körperpsychotherapie IBP

"Das Konzept von generationsübergreifendem Leben bietet eine Vielzahl von Vorteilen insbesondere für Kinder und ältere Menschen. Kinder lernen verschiedene Erfahrungen und Perspektiven zu akzeptieren und entwickeln so eine bessere Kommunikationsfähigkeit und Empathie. Für ältere Menschen bedeutet eine aktive Auseinandersetzung mit jüngeren Generationen oft eine viel geringere soziale Isolation und ein gestärktes emotionales Wohlbefinden. Und so erhöht sich - neben dem "voneinander lernen" - auch das Gefühl von Gemeinschaft und Verbundenheit."

- Barbara Rupf Bee, Verwaltungsrätin Finanzinstitute

"Das Konzept von generationsübergreifendem Leben bietet eine Vielzahl von Vorteilen insbesondere für Kinder und ältere Menschen. Kinder lernen verschiedene Erfahrungen und Perspektiven zu akzeptieren und entwickeln so eine bessere Kommunikationsfähigkeit und Empathie. Für ältere Menschen bedeutet eine aktive Auseinandersetzung mit jüngeren Generationen oft eine viel geringere soziale Isolation und ein gestärktes emotionales Wohlbefinden. Und so erhöht sich - neben dem "voneinander lernen" - auch das Gefühl von Gemeinschaft und Verbundenheit."

- Barbara Rupf Bee, Verwaltungsrätin Finanzinstitute